Atemwege

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Atemwegsprobleme, was tun?

Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungsformen der Pferde. Ursachen sind Viren, Bakterien oder Pilze, die zu Infektionen der Atemwege führen aber auch eine erhöhte Allergiebereitschaft, die akuten Husten, chronisch-obstruktive Bronchitis (COB) oder asthmatische Beschwerden zur Folge haben kann.


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Starke Atemwege - Atemwegsprobleme, was tun?

Das A und O für die Gesunderhaltung der Atmungsorgane des Pferdes ist ein gutes Stallklima, genügend Frischluft, ausreichend Licht, viel Bewegung, eine möglichst staubfreie Haltung sowie eine bedarfsgerechte und problemorientierte Fütterung mit Mineralfutter und speziellen Ergänzungsfuttermitteln, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und Problemen vorzubeugen bzw bei Problemen zu unterstützen.

Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungsformen der Pferde. Ursachen sind Viren, Bakterien oder Pilze, die zu Infektionen der Atemwege führen aber auch eine erhöhte Allergiebereitschaft, die akuten Husten, chronisch-obstruktive Bronchitis (COB) oder asthmatische Beschwerden zur Folge haben kann. Bei Pferden mit Allergieproblemen liegt meist eine Überfunktion des Immunsystems vor. Kommt das Pferd mit den allergie-auslösenden Stoffen, den sogenannten Allergenen in Kontakt, sendet das Immunsystem eine große Menge an Antikörpern (Immunglobulinen) aus, die zu einer verstärkten Histaminausschüttung führen und eine vermehrte Schleimproduktion in Lunge und Bronchien zur Folge haben. Nicht selten kommt es bei Atemwegs-Allergikern durch die erhöhte Schleimproduktion, die einen optimalen Nährboden für sämtliche Bakterien, Viren und Pilze darstellt zu Sekundärinfektionen, die das Pferd zusätzlich belasten.

Leidet das Pferd bereits an einer akuten Infektion, so spielt die Versorgung an den für die Abwehr notwendigen Vitaminen und Spurenelementen eine besondere Rolle. Der Bedarf an Vitamin A, E, B-Vitaminen und Selen ist in solchen Situationen temporär um das bis zu 5-fache erhöht.

Besonders wertvolle natürliche Wirkstoffe, die sich in der Praxis bei Problemen der Atemwege bewährt haben, sind kaltgepresste Pflanzensamenöle, die im asiatischen und orientalischen Raum schon seit Jahrhunderten zur Unterstützung bei Allergien und Atemwegserkrankungen mit großem Erfolg eingesetzt werden. Besonders nennenswert ist kaltgepresstes Schwarzkümmelöl. Erstmals wurde das Öl des Schwarzkümmelsamens (Nigella sativa) von einem Münchner Immunologen im Jahre 1986 in Deutschland eingesetzt, der mit diesem Öl die Stute seiner Tochter heilte, die an schwerem Asthma litt.

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl beruht auf dem hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren vor allem Linolsäure und Gamma-Linolensäure, die auch als Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bekannt sind. Dadurch wird im Organismus die Synthese wichtiger Substanzen, wie von Lipiden sowie von biologisch hochaktiven Gewebshormonen beispielsweise von Prostaglandin angeregt. Vor allem Prostaglandin E1 stabilisiert die Zellmembranen und wirkt entzündungshemmend. Durch die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Substanzen wird außerdem die bei Allergikern übersteigernde T-Zellfunktion stabilisiert und die krankhafte Überproduktion des Immunsystems an Antikörpern reduziert. Neben Schwarzkümmelöl besitzen auch Nachtkerzenöl und Borretschöl hohe Anteile an mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Nachtkerzenöl und Borretschöl enthalten vor allem einen hohen Anteil der entzündungshemmenden Gamma-Linolensäure. Über die tägliche Zufütterung dieser Öle können diese positiven Wirkungen somit ernährungsphysiologisch ausgenutzt werden.

In LEXA Sabol® kombinieren wir eine hochwirksame und spezielle Kombination aus kaltgepresstem ägyptischem Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl und Borretschöl. Diese sehr bewährte Rezeptur wird seit Jahren von Tierärzten und Therapeuten eingesetzt und empfohlen. 

LEXA Bronchi-Vital enthält eine spezielle Kombination aus Kräutern die seit jeher zur Unterstützung der Vitalität bei Mensch und Tier eingesetzt werden und einen bewährten positiven Effekt bei Problemen der Atemwege und der körpereigenen Immunabwehr aufzeigen können.