Atemwege

Beratungsthema Atemwege

Beratungsthema Atemwege 

 

Als Steppentier hat das Pferd naturgemäß ein großes Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung. Die heutige, nachwievor verbreitete Haltung in Einzelboxen und in geschlossenen Stallungen, bringt nicht selten eine enorme Belastung für den Atmungsapparat durch Schadstoffe und Keime mit sich. Wird eine Erkrankung der Atemwegsorgane nicht rechtzeitig erkannt und die Folgeerscheinungen nicht konsequent behandelt, kann aus einem anscheinend harmlosen Husten innerhalb von 6 Wochen eine chronische Bronchitis entstehen. Die in der Stallluft schwebenden Partikel stammen größtenteils aus dem Futter oder der Einstreu. Größere Staubteilchen werden meist im Nasenrachenraum bzw. in den Bronchien abgefangen. Kleinere Teilchen können auch in die Lungenalveolen vordringen. Ist ein Pferd gegenüber Futterstaubpartikeln allergisch geworden, so reagiert es schon bei kleinsten Mengen sehr empfindlich, hier treten beispielsweise oft Hustenanfälle während der Fütterungszeiten auf.

 

Besonders anfällig für Atemwegserkrankungen sind Pferde, deren Immunsystem durch Mängel in der Haltung und/oder Fütterung stark belastet und geschwächt ist.

 

Das A und O für die Gesunderhaltung der Atemorgane des Pferdes ist ein gutes Stallklima, genügend Frischluft, ausreichend Licht, viel Bewegung, eine möglichst staubfreie Haltung, das Vermeiden von Ammoniakbildung, das die Bronchien und Lungen angreifen kann und eine bedarfsgerechte Fütterung, um Mangelerscheinungen, die zu einer Schwächung des Immunsystems führen können, zu vermeiden.

 

Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der tägliche Bedarf an allen lebenswichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen gesichert wird. So werden Mangelsituationen, die zu gesundheitlichen Schäden und zu Schwächen des körpereigenen Abwehrsystems führen können, verhindert. Wichtig ist es ein passendes Mineralfutter einzusetzen, bzw. zu überprüfen, ob mit der gefütterten Müslimenge überhaupt der gesamte Mineralstoff- und Vitaminbedarf abgedeckt ist und falls nicht, wie viel und welches Mineralfutter die Ration passend ergänzt.

 

Hier können Vitamin E, Vitamin C und Selen für eine antioxidative Wirkung sorgen und so positiven Einfluss auf die Abwehrfunktionen des Körpers nehmen. Eine unzureichende Versorgung mit Zink und einigen B-Vitaminen kann sich negativ auf die Abwehrfunktionen des Körpers auswirken. Erfahrungsgemäß hat sich die Grundversorgung durch ein passendes Mineralfutter sehr bewährt. Hier sollte immer eine zum Pferd passende Versorgung stattfinden und Faktoren wie Alter, Arbeitsleistung, eventuelle Erkrankungen und die Rasse berücksichtigt werden. Als Müsliersatz empfiehlt sich für Pferde mit Allergien und anderen Atemwegsproblemen der Einsatz von reinen hydrothermischen Getreideflocken, um mögliche Allergene auszuschließen. Hierfür empfehlen wir unseren Vital Flocken-Mix, eine abgestimmte Kombination aus hydrothermisch aufgeschlossenen Maisflocken und Gerstenflocken in höchster Qualität abgerundet mit Öl.

 

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Besonders wertvolle natürliche Wirkstoffe, die sich in der Praxis bei Problemen der Atemwege bewährt haben, sind auch kaltgepresste Pflanzensamenöle, die im asiatischen und orientalischen Raum schon seit Jahrhunderten zur Unterstützung bei Allergien und Atemwegserkrankungen mit großem Erfolg eingesetzt werden. Besonders nennenswert ist kaltgepresstes Schwarzkümmelöl. Erstmals wurde das Öl des Schwarzkümmelsamens (Nigella sativa) von einem Münchner Immunologen im Jahre 1986 in Deutschland eingesetzt, der mit diesem Öl die Stute seiner Tochter heilte, die an schwerem Asthma litt.

 

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl beruht auf dem hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren vor allem Linolsäure und Gamma-Linolensäure, die auch als Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bekannt sind. Dadurch wird im Organismus die Synthese wichtiger Substanzen, wie von Lipiden sowie von biologisch hochaktiven Gewebshormonen beispielsweise von Prostaglandin angeregt. Vor allem Prostaglandin E1 stabilisiert die Zellmembranen und wirkt entzündungshemmend. Durch die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Substanzen wird außerdem die bei Allergikern übersteigernde T-Zellfunktion stabilisiert und die krankhafte Überproduktion des Immunsystems an Antikörpern reduziert. Neben Schwarzkümmelöl besitzen auch Nachtkerzenöl und Borretschöl hohe Anteile an mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Nachtkerzenöl und Borretschöl enthalten vor allem einen hohen Anteil der entzündungshemmenden Gamma-Linolensäure. Über die tägliche Zufütterung dieser Öle können diese positiven Wirkungen somit ernährungsphysiologisch ausgenutzt werden. Bei akuten Infekten mit Schleimbildung sollte zudem ein Schleimlöser eingesetzt werden. Besonders spezielle Kräuter wie beispielsweise Spitzwegerich, Pfefferminze oder Thymian sind dabei altbewährt. LEXA Bronchi-Vital enthält eine spezielle Kombination aus Kräutern die seit jeher zur Unterstützung der Vitalität bei Mensch und Tier eingesetzt werden. Zusätzlich ist diese bewährte Kräuterkombination mit dem wasserlöslichen Vitamin C und dem essentiellen Spurenelement Zink angereichert, welche sich stärkend auf die körpereigenen Abwehrkräfte auswirken können.  

 

LEXA Bronchi-Vital  Wir empfehlen eine mindestens 30-tägige Fütterungskur mit Sabol. Auch eine Nahrungsergänzung mit Bronchi-Vital kann eine sinnvolle und hilfreiche Unterstützung sein. LEXA Sabol

 

Wir empfehlen: Eine mindestens 30-tägige Fütterungskur mit Sabol ggf. in Kombination mit dem Bronchi-Vital bei akuten Problemen.

Praxis-Tipps:

 

Aufzählung Heu vor der Verfütterung ca. 10 Min. in Wasser tauchen
Aufzählung

Bei Getreidefütterung dieses vor dem Füttern leicht anfeuchten

Aufzählung

Staubfreie Einstreu verwenden

Aufzählung

Viel Frischluft ist das A und O

Aufzählung

Während des Mistens Pferde ins Freie bringen

Aufzählung Tägliche Bewegung an der frischen Luft


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