Pferdefutter - Lexa - Ergänzungsfutter für Pferde, Mineralfutter für Pferde, Müsli für Pferde, Pferdepflege, Sommerekzem, Mauke, Spat, Hufrolle, Futter für Isländer, IslandpferdeXaver Scheule GmbH • Riedweg 12 • 87757 Kirchheim • Tel. 08266/8625-20 • www.lexa.de

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Pferdehusten? Bronchitis? Heustauballergie?
Was sollte man beachten? 

Atemwegserkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungsformen der Pferde. Ursachen sind Viren, Bakterien oder Pilze die zu Infektionen der Atemwege führen aber auch eine erhöhte Allergiebereitschaft die akuten Husten, chronisch-obstruktive Bronchitis (COB) oder asthmatische Beschwerden zur Folge haben kann. Bei Pferden mit Allergieproblemen liegt meist eine Überfunktion des Immunsystems vor. Kommt das Pferd mit den Allergie auslösenden Stoffen, den sogenannten Allergenen in Kontakt sendet das Immunsystem eine große Menge an Antikörpern (Immunglobulinen) aus, die zu einer verstärkten Histaminausschüttung führen und eine vermehrte Schleimproduktion in Lunge und Bronchien zur Folge haben. Nicht selten kommt es bei Atemwegs-Allergikern durch die erhöhte Schleimproduktion, die einen optimalen Nährboden für sämtliche Bakterien, Viren und Pilze darstellt zu Sekundärinfektionen, die das Pferd zusätzlich belasten.

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Zu den erwähnten Allergenen zählen bereits geringste Mengen an Schimmelpilzsporen, die im Heu oder Stroh sowie in unsauberen und feuchten Ecken des Pferdestalles vorkommen können, aber auch Blütenpollen von verschiedenen Gräsern, Sträuchern und Bäumen.

Wird eine Erkrankung der Atemwegsorgane nicht rechtzeitig erkannt und die Folgeerscheinungen nicht konsequent behandelt, kann aus einem anscheinend harmlosen Husten innerhalb von 6 Wochen eine chronische Bronchitis entstehen.

Besonders anfällig für die beschriebenen Atemwegserkrankungen sind Pferde, deren Immunsystem durch Mängel in der Haltung und/oder Fütterung stark belastet und geschwächt ist.

Was kann aber der Pferdebesitzer tun, um Erkrankungen der Atemwege vorzubeugen oder wenn sein Pferd bereits an einer Allergie der Atemwege leidet?

Das A und O für die Gesunderhaltung der Atemorgane des Pferdes ist ein gutes Stallklima, genügend Frischluft, ausreichend Licht, viel Bewegung, eine möglichst staubfreie Haltung, das Vermeiden von Ammoniakbildung, das die Bronchien und Lungen angreifen kann und eine bedarfsgerechte Fütterung, um Mangelerscheinungen die zu einer Schwächung des Immunsystems führen können zu vermeiden.

Aber nun zur Fütterung.
 

Was ist in der Fütterungspraxis zu beachten und wie können natürliche Substanzen unterstützen?

In der täglichen Fütterungspraxis sollte auf jeden Fall nachfolgendes beachtet werden:

  • Heu vor der Verfütterung ca. 10 Minuten in Wasser tauchen.
  • Bei Getreidefütterung dieses vor dem Füttern leicht anfeuchten.

Eine bedarfsgerechte Ernährung trägt außerdem einen nicht unbeachtlichen Anteil für die Gesunderhaltung und Vitalität des Pferdes bei. Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der tägliche Bedarf an allen lebenswichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen gesichert wird. So werden Mangelsituationen die zu gesundheitlichen Schäden und zu Schwächen des körpereigenen Abwehrsystems führen können verhindert. Wichtig ist es ein passendes Mineralfutter einzusetzen, bzw. zu überprüfen, ob mit der gefütterten Müslimenge überhaupt der gesamte Mineralstoff- und Vitaminbedarf abgedeckt ist und falls nicht wie viel und welches Mineralfutter die Ration passend ergänzt.

Beachten Sie folgende ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse:

Leidet das Pferd bereits an einer akuten Infektion so spielt die Versorgung an den für die Abwehr notwendigen Vitaminen und Spurenelementen eine besondere Bedeutung. Der Bedarf an Vitamin A, E, B-Vitaminen und Selen ist in solchen Situationen temporär um das bis zu 5fache erhöht.

Besonders wertvolle natürliche Wirkstoffe, die sich in der Praxis bei Problemen der Atemwege bewährt haben sind kaltgepresste Pflanzensamenöle, die im asiatischen und orientalischen Raum schon seit Jahrhunderten zur Bekämpfung von Allergien und Atemwegserkrankungen mit großem Erfolg eingesetzt werden. Besonders nennenswert ist kaltgepresstes Schwarzkümmelöl. Erstmals wurde das Öl des Schwarzkümmelsamens (nigella sativa) von einem Münchner Immunologen im Jahre 1986 in Deutschland eingesetzt, der mit diesem Öl die Stute seiner Tochter heilte, die an schwerem Asthma litt.

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl beruht auf dem hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren vor allem Linolsäure und Gamma-Linolensäure, die auch als Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren bekannt sind. Dadurch wird im Organismus die Synthese wichtiger Substanzen wie von Lipiden sowie von biologisch hochaktiven Gewebshormonen beispielsweise von Prostaglandin angeregt. Vor allem Prostaglandin E1 stabilisiert die Zellmembranen und wirkt entzündungshemmend. Durch die im Schwarzkümmelöl enthaltenen Substanzen wird außerdem die bei Allergikern übersteigernde T-Zellfunktion stabilisiert und die krankhafte Überproduktion des Immunsystems an Antikörpern reduziert. Neben Schwarzkümmelöl besitzen auch Nachtkerzenöl und Borretschöl hohe Anteile an mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Nachtkerzenöl und Borretschöl enthalten vor allem einen hohen Anteil der entzündungshemmenden Gamma-Linolensäure. Über die tägliche Zufütterung dieser Öle können diese positiven Wirkungen somit ernährungsphysiologisch ausgenutzt werden.

Wir Empfehlen: eine mindestens 30-tägige Fütterungskur mit Sabol ®. Auch eine Nahrungsergänzung mit Bronchi-Vital kann eine sinnvolle und hilfreiche Unterstützung sein.

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